Gut Ding will Weile haben, so entsteht hier der erste Eintrag.

Mein Ziel ist es, nicht nur das aktuelle Geschehen zu kommentieren und Ihnen meine Gedanken näher zu bringen, ich möchte Ihnen auch zeigen, wie der Weg in den Kantonsrat verläuft. Ein sehr schönes Erlebnis war für mich, als ich das erste Mal in Elgg einem Nationalrat hautnah begegnet bin und halb ernüchtert, halb begeistert fest gestellt habe, dass das genauso Menschen wie du und ich sind. Die erste Begegnung war mit Mario Fehr, das war vor vier Jahren und er stellte sich zusammen mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantonsrat vor. Seine Natürlichkeit und Nahbarkeit machten ihn sofort sympathisch. Er zeigte Interesse an uns und als er sich später auch noch an meinen Namen erinnerte, war ich wirklich schwer beeindruckt. Es sind Kleinigkeiten, aber die muss man beherrschen.

Zu einem späteren Zeitpunkt kamen die Nationalräte Jacqueline Fehr, Chantal Galladé und Daniel Jositsch zu uns nach Elgg. Drei hochkarätige Politiker, die wissen, wie man sich auf dem Schweizer Parkett der Politik zu bewegen hat. Jacqueline Fehr hat mich hierbei sehr beeindruckt. Sie hat aus dem Stand eine kurze Ansprache gehalten und dabei jedem Anwesenden in die Augen gesehen. Den Abend konnte ich dann an der Seite von Chantal Galladé und Daniel Jositsch verbringen. Ich habe Chantal etwas über ihren Werdegang ausgequetscht und bei ihr schwang immer das Gefühl mit, dass sie „eine von uns“ ist und dies gab mir das Gefühl, dass jeder das Selbe schaffen könnte, wenn er nur möchte und sich bemüht.

Dieses Gefühl von, es gibt keine besseren oder schlechteren SP-Mitglieder ist ein Grund, weshalb ich mich in dieser Partei gut aufgehoben fühle. Jeder engagiert sich nach seinen Möglichkeiten. Für alle statt für wenige. Auch ich engagiere mich. Für Elgg, für den Kanton Zürich, für die Menschen, um die Welt etwas besser zu machen.